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Shitstorm gegen Finanzsanierungsfirmen

Shitstorms sind ein beliebtes Instrument der Social Media Community. In Foren “kotzen” sich User aus. Die Reklamationszentrale Schweiz und andere sogenannte konsumentenfreundliche Medien wetzen die Messer und feuern gegen gewisse Anbieter. Allerdings ohne hinreichende Fallzahlen und Fakten gegen die Beschuldigten.

Ruhige und sachliche Reaktion

Die angeschossenen Firmen verhalten sich sehr ruhig und reagieren relativ sachlich auf die Behauptungen. Ihre Lobby bei Medien ist nicht so, dass diese ihnen ein Forum für Gegendarstellungen oder Richtigstellungen bieten würde. Sie können selber nur soziale Netzwerke nutzen. Aber wehren wollen sie sich sachlich. Über klare Informationen auf ihren Internetseiten.

Foren heizen Stimmungsmache an

Ruhig und sachlich zu argumentieren, ist sicherlich das bessere Krisenmanagement. Hitzig und emotional auf die Angriffe zu reagieren, kann schnell nach hinten losgehen. Wir haben versucht, die Ursachen des Shitstorms herauszufinden, können aber nur Vermutungen anstellen. Eine Ursache vermuten wir in Foren wie Comparis und Moneyland, in denen sich vermeintliche Kunden über die Unternehmen austoben. Wir fragen uns, nach welchen Gesichtspunkten die Redaktionsverantwortlichen der Sozialen Netzwerke Kommentare bewerten und durchgehen lassen.

Volkssport Falschmeldungen

Es ist ein offenes Geheimnis – gerade in der Facebook Diskussion zeigt sich das – wie viele Falschmeldungen über die Netzwerke verbreitet werden. Gehässigkeiten in die Welt zu setzen, ist ein beliebter Volkssport. Insofern ist bei Stimmungsmache in Foren wirklich Vorsicht geboten.

Doch welchen Berichten und Quellen kann man noch vertrauen in einer Kommunikationswelt, wo selbst öffentliche Sender eigene Seiten für die “Wahrheit” einrichten? Das wäre auch unser Tipp für alle Interessierten: Alle verfügbaren Informationen und Erfahrungsberichte heranziehen und am besten solche von “echten” Kunden. Wir verfolgen das Thema weiter.