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Grosser Testreport: Was stimmt an der schlechten Presse über Finanzsanierer in der Schweiz?

Print- und TV-Medien reden nicht gerade in den höchsten Tönen über Anbieter für Finanzsanierung in der Schweiz. Manche Firmen müssen richtig hart einstecken. Berechtigt oder reines Spektakel? Wir haben nachgeforscht und sind zu einem anderen Ergebnis gekommen. Diese Firmen tun eigentlich sehr viel in Richtung Information, Aufklärung und Kundenzufriedenheit. Das geht bei den Medien scheinbar etwas unter. Oder ist es so, wer einmal sein Fett weghat, der kommt da nicht mehr so schnell raus?

Einseitige Berichterstattung und zu wenige Fakten?

Bisher hatten beobachter.ch, Kassensturz und K-tipp die Hoheit über den Verbraucherschutz. Sie haben bei Konsumenten ein hohes Gewicht. Aber geht es auch immer gerecht zu? Manchmal reichen ein paar Mitteilungen von unzufriedenen Kunden, um vor der Firma zu warnen. Mancher Anbieter wie ComDirekt wünscht hier mehr Transparenz und hat deshalb den Konsumentenschutz auch selber in die Hand genommen. Sie bauen die Kundeninformation aus. „Kunden sollen von vornherein wissen, woran sie bei uns sind”.

Aufklärung der Konsumenten

Die seriösen Firmen haben Abzockern und Kreditschwindlern in der Branche den Kampf angesagt. Darüber allerdings berichten die Medien so gut wie gar nicht. Sich an Menschen mit Finanzproblemen bereichern zu wollen und dann auch noch das Image der Finanzsanierung beschädigen, dagegen wehrt sich so mancher Marktteilnehmer. Das ist für sie auch eine Frage der Ehre. Immerhin hat es die Finanzsanierung entscheidend entwickelt. Andere Firmen sind dann nachgezogen. Leider auch Firmen, die das „schnelle Geld“ machen wollen.

Dagegen will man mit vereinten Kräften will angehen. Die Finanzsanierung muss vor Rufschädigung geschützt werden. Mit schonungsloser Aufklärung dagegegen halten. Man erstellt selber “Warnlisten” und prüft die Anbieter mit verdeckten Anfragen. Wer durch die Checkliste fällt, wird auf die Warnliste gesetzt. Oft genug machen Wettbewerber dagegen Stimmung. „Es ist doch leicht, irgendeine Fakemeldung ins Netz zu stellen. Darüber klären wir auf.“

Am Ende muss jedoch jeder Nutzer sich sein eigenes Urteil bilden.