Betreibung Finanzsanierung

Halbwissen und Trugschlüsse bei Mahnungen. Finanzprofis helfen.

Auch wenn es unbequem ist, so gehen die Firmen für Finanzsanierung mit dem Thema „Mahnungen“ offensiv gegenüber ihren Kunden um. Denn es besteht ein hoher Aufklärungsbedarf, da Mahnungsempfänger immer wieder gewissen Fehlmeinungen und Trugschlüssen aufsitzen. Was aber haben solche Finanzdienstleister mit dem Thema „Mahnungen“ zu tun? Als Vermittler für Finanzsanierungen nehmen sie keine Tätigkeiten im Bereich des Inkassos wahr. Allerdings sind Mahnungen, wie wir vom Kundenservice der befragten Firmen erfahren, in sehr vielen Haushalten der erste Schritt in der Betreibungskette. Und auf diese Konsumentengruppe sind die Finanzdienstleistungen  ausgerichtet.

Das Obligationenrecht sieht keine Mahnungen vor

Kunden, die Mahnungen ignorieren und nicht zahlen, tun das weniger mutwillig, sondern weil sie verschuldet oder nicht zahlungskräftig sind. Das Problem ist nur, dass Gläubiger und insbesondere Inkassofirmen, an die jene ihre Forderungen abgetreten haben, darauf weder Rücksicht nehmen noch etwas wissen. Denn Schweigen und Kopf in den Sand stecken ist eine weit verbreitete Reaktionsweise unter Schuldnern. Meistens aus dem Grund, weil sie sich nicht zu helfen wissen oder auf die zweite und dritte Mahnung warten. Ein Trugschluss, denn Gläubiger müssen keine Mahnfolge beachten, sie müssen auch nicht schriftlich an Zahlungen erinnern, sie können sogar nach Ablauf der Zahlungsfrist (wie in der Rechnung genannt) sofort die säumige Zahlung betreiben. Von dem Moment an hat der Schuldner dann keine Möglichkeit mehr, eine Fristerstreckung zu beantragen. Er kann nur noch einen Rechtsvorschlag erheben.

Schweigen und Kopf in den Sand stecken ist eine weit verbreitete Reaktionsweise unter Schuldnern. Meistens aus dem Grund, weil sie sich nicht zu helfen wissen oder auf die zweite und dritte Mahnung warten. Ein Trugschluss, denn Gläubiger müssen keine Mahnfolge beachten.

Mahnungen sind teuer

Gläubiger verlangen Verzugszinsen und Mahngebühren. Diese müssen allerdings in den Geschäftsbedingungen genau aufgelistet sein. Ansonsten kann der Empfänger dagegen Rechtsvorschlag erheben. Übernimmt die Inkassofirma, wird es richtig teuer. Die schlägt nämlich zu den Mahnspesen und Verzugszinsen noch einen Verzugsschaden on top. Der Schuldner würde bei der ersten Mahnung mehr erreichen, wenn er direkt zahlt oder, falls die Mittel fehlen, mit dem Gläubiger eine Stundung oder Ratenzahlung aushandelt. Die vermittelten Partner für Finanzsanierung übernehmen in sehr vielen Fällen sehr erfolgreich diesen Part, sollte der Schuldner bis dahin keine Klärungsversuche unternommen haben.

Erfolgreiche Regulierung von Schulden und Finanzproblemen

Bei verschuldeten Kunden sind Mahnungen Teil eines gesamtwirtschaftlichen Szenarios, wo es um mehr geht als um Liquidität. Es geht auch darum, diese Haushalte vor dem sozialen Absturz ins Existenzminimum oder die Verarmung zu bewahren. Mit der Finanzsanierung haben betroffene Personen den Zugriff auf einen übergreifenden Finanzservice zur Lösung ihrer Schuldenprobleme, der Abwendung von Betreibungen – sofern zeitlich noch möglich – der aussergerichtlichen Einigung mit Gläubigern zur Begleichung säumiger Verbindlichkeiten sowie die Unterstützung beim Management der Finanzen und effektiven Prävention gegen eine Neuverschuldung. Mangelhafter Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Budget ist nämlich eine der Hauptursachen für Schulden.

 

 

Im Zuge der Finanzsanierung, die den Kunden vermittelt wird, fällt ein Grossteil der Arbeit für die Finanzsanierer auf die Regulierung von offenen Zahlungsforderungen und Mahnungen. Ziel ist es, die Gläubiger von den Vorteilen einer Kooperation zu überzeugen und von Massnahmen gemäss dem Obligationenrecht und dem Schuldenbetreibungs- und Konkursgesetz (SchKG) vorerst abzusehen. Das heisst: keine Betreibungen, keine Zahlungsbefehle oder Zwangsvollstreckungen anzustossen. Viele Gläubiger erkennen den Mehrwert der Finanzsanierung, indem sie durch ihre Zurückhaltung dem Schuldner mittelbar dabei helfen, seine finanziellen Verhältnisse so zu regeln und zu sanieren, dass er auch zu Tilgungszahlungen befähigt wird.

Manche Firmen konnten in ihrer bisherigen Marktpräsenz weit über 10‘000 Finanzsanierungen vermitteln und ihren Kunden zu einem wirtschaftlichen Neuanfang verhelfen.

 

Fotos: istockphoto

 

 

Finanzsanierung Schuldenberatung

Kredite für die Schuldentilgung? Eine Sackgasse!

Was ist bloss los in der Schweiz? Haben Schweizer Privathaushalte kein Händchen mehr für den Umgang mit ihren Finanzen? Für das Bundesamt für Statistik (BfS) ist 2017 ein Negativ-Rekordjahr. 13.257 Konkurseröffnungsverfahren, so viel wie nie zuvor. Die Verluste aus Konkursen betragen rund 1,6 Milliarden Franken. 2017 wurden 2,9 Millionen Betreibungshandlungen ausgeübt, und die Verschuldungsquote bei privaten Haushalten hat die 40 Prozent-Marke geknackt. Unternehmungen für Finanzsanierung verstärken ihre Öffentlichkeits- und Informationsarbeit. Denn: Kredite sind Schuldentreiber, keine Schuldenlösung.

Kredite sind wie Öl aufs Feuer

Jeder vierte Kreditantrag in der Schweiz wird wegen Steuerschulden gestellt. Und jeder zweite wegen der Anschaffung eines Automobils. Kredite sind einer der Hauptgründe für die Verschuldung privater Haushalte. Nach dem Jahresbericht der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) betrug das Volumen an ausstehenden Kreditverträgen in 2015 CHF 7.3 Mrd. Die Branche hat den Zugang zu Krediten deutlich verschärft, was aber die Anfragen nicht weniger werden lässt. 116’645 Barkredite wurden im Jahr 2017 laut ZEK vergeben. Der Verwendungszweck? Vielfach zur Begleichung von Schulden und offenen Rechnungen. Finanztechnisch und wirtschaftlich ist ein Kredit zwecks Schuldentilgung nicht nur ein Eigentor, sondern auch ein Problemverstärker. Es werden neue Schulden gemacht, um alte zu begleichen. Das ist wie Öl aufs Feuer giessen.

Geliehenes Geld muss man zurückzahlen können

Für viele Privatpersonen ist das Schuldenmachen in Form einer Kreditaufnahme der Beginn einer sehr langen und ausweglosen Schuldenhistorie. Unternehmen für Finanzsanierung und Schuldenregulierung wie die Prime Capital begrüssen die härtere Gangart in der Bankenbranche. Konsumkredite werden nur noch Privatpersonen mit blitzsauberer Bonität und ohne Risikofaktoren genehmigt. Allerdings stellen sich Anbieter für Kleinkredite etwas quer. Sie lassen bei der Kreditfähigkeitsprüfung schon mal Fünfe gerade sein. Diese strukturelle Lücke im Kreditvergabemarkt haben verschuldete Finanzkunden bereits entdeckt und nutzen diese. Falsch, sinnlos und eine Sackgasse.

Ein Kredit ist die Illusion der Verfügbarkeit

Die Freude über den Kreditbetrag ist nur von kurzer Dauer, weil er die Finanzsituation nicht nachhaltig verbessert, eher weiter belastet. Geliehenes Geld ist teuer, und man muss es zurückzahlen. Zu den Leistungen der Finanzsanierung zählt eine individuelle Analyse der Situation – Haben, Saldo, Ausgabenverhalten, laufende Kosten, Finanzplanung. Buchhalter der eigenen Finanzen sein, ist für viele neu, aber höchst fruchtbar. Man lernt die Mittel zu schätzen und besser damit umzugehen. Die Finanzsanierung enthält einen Finanz- und Tilgungsplan – der Kunde kann genau sehen, wann er schuldenfrei ist – und das ohne Neuverschuldung durch einen Kredit.

Der Schuldenbefreiungsschlag – die Finanzsanierung

Das Schuldenhamsterrad kommt nicht zum Stillstand, es bewegt sich weiter. Es zum Stehen zu bringen und abzuspringen, geht nur über einen grundlegenden Befreiungsschlag. Die Finanzsanierung von Prime Capital ist ein solcher. Sie bringt Entlastung in den Finanzhaushalt und das Schwungrad der weiteren Verschuldung zum Stehen. Kunden, die eine Finanzsanierung starten, werden cleverer im Budgetmanagement, gehen sorgsamer mit ihren Finanzen um und lernen, wie sie aus ihrem Einkommen mehr machen können.

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