Finanzsanierung

Schuldenregulierung ist knallhartes Finanzmanagement.

Finanzmanager, die sich um Depots, Invests und Vermögensaufbau ihrer Anleger kümmern, leben in einer erfolgsorientierten und angenehmen Welt, die sich um Renditen, Risikoanalysen und Performance dreht. Ganz anders die Finanzmanager für Finanzsanierung. Ihre Welt ist hart, real und charakterisiert von traurigen Wirtschafts- und Finanzschicksalen ihrer Kunden. Ihre Kunden konfrontieren sie mit der anderen Seite der Kapitalkraft – mit Schulden, häufig von massiven Störgeräuschen wie Betreibungen, drohenden Zwangsvollstreckungen und Privatkonkursen begleitet. In diesen Fällen geht es nicht um Wertzuwachs oder Ausschüttungen des verwalteten Vermögens. Hier geht es um die Rettung ihrer Mandanten vor dem sozialen und wirtschaftlichen Absturz. Mit den Mitteln, Instrumenten und Strategien der Finanzsanierung. „Wir sind die Experten für den Turnaround desaströser, finanzieller Situationen. Wir führen Kunden aus der Verschuldung zurück in ein reguliertes und regulierbares Etat- und Finanzmanagement. Überspitzt gesagt, ist das eine Performanceleistung der anderen Art,“ meint Dr. Sarah Bernstein, CEO einer Unternehmung für Finanzsanierung.

Wir bringen den Turnaround in die Schuldensituation

Kern des Finanzmanagement ist es, die Einnahmen und Ausgaben in Deckung zu bringen, sodass auf den Einsatz von Fremdmitteln wie Kredite verzichtet werden kann. Darum geht es bei der Finanzsanierung: die Balance im Budgetmanagement wiederherzustellen, ohne dass der Kunde sich durch die Aufnahme eines Kredites belasten muss und seine Verbindlichkeiten unnötig aufstockt. Dafür ist eine Analyse u.a. des Einnahmen-Ausgaben-Verhältnisses, der laufenden Kosten, von Verträgen und Tarifen sowie der Rücklagenplanung nötig. „Der Kunde muss sein Verhältnis zum Geld verstehen, das sich in seinem Ausgaben- und Anschaffungsverhalten zeigt. Vielen ist das einfach nicht klar,“ so Dr. Sarah Bernstein.

 

Schuldner müssen ein Gefühl für Geld und Bewusstsein für Ausgaben entwickeln

Die Spezialisten für Finanzsanierung nehmen diese Analyse vor. Ziel ist es, beim Kunden ein Bewusstsein für Ausgaben zu vermitteln. Was ist notwendig und unumgänglich, was gehört in den Bereich Wünsche, aber momentan nicht realisierbar, was ist Luxus, was Utopie? Wer ein Auto anschaffen will, aber nicht über die liquiden Mittel verfügt, sollte den Prioritätencheck machen. Brauche ich es unbedingt, um damit zur Arbeit zu kommen? Ist meine Arbeit sicher für die nächsten 5-10 Jahre? Gibt es eventuell Alternativen mit Öffentlichen Verkehrsmitteln? Oder eine Fahrgemeinschaft? Recherchen belegen, dass Firmen für Finanzsanierung immer wieder die Erfahrung machen, dass Investitionen wie ein neues Auto oder eine teure Urlaubsreise als unverzichtbar bzw. alternativlos gesehen werden, es aber nicht sind. Viele stürzen sich dann mit einem Kredit oder geliehenem Geld in Schulden, die sie mit der Zeit auffressen. „Bei vielen Kunden, die dann zur USM Capital kommen, gehen die Einnahmen bereits zu 120 Prozent für laufende Kosten, Zahlungen und Verbindlichkeiten drauf. Das sind mindestens 70 Prozent zu viel, die dann an der Schuldenprogression eifrig mitwirken.”

„Bei vielen Kunden, die dann zur USM Capital kommen, gehen die Einnahmen bereits zu 120 Prozent für laufende Kosten, Zahlungen und Verbindlichkeiten drauf. Das sind mindestens 70 Prozent zu viel, die dann an der Schuldenprogression eifrig mitwirken,“ resümiert Dr. Bernstein.

Professionelle Schuldenregulierung ist knallhartes Finanzmanagement

Irgendwann finanziert die Hausbank das kontinuierliche Minus nur noch begrenzt, irgendwann heisst es dann „Umschuldungskredit“ oder, wenn das nicht mehr realisierbar ist, Betreibung mit der Option Pfändung. An dieser Stelle, wo der Lösungskorridor für den verschuldeten Konsumenten komplett verengt und ausweglos erscheint, ist die Finanzsanierung die Alternative schlechthin. „Allerdings ist unser Service ein knallhartes Schuldenregulierungs- und Finanzmanagement. Unsere Partner erwarten, dass der Kunde mitzieht und sich diszipliniert an den Finanz- und Tilgungsplan hält. Die „Rendite“, die ihn dann erwartet, ist Schuldenfreiheit. In der Konsequenz durchdacht, bedeutet das: „Ich gewinne meine Autorität über mein Einkommen zurück. Ich kann damit wieder freier planen und wirtschaften.“ Das muss einfach eine Motivation für Mandanten sein, die Budgethoheit zurückzugewinnen.“ Vielleicht ist dann sogar etwas für ein Anlageprodukt übrig.

Fotos: iStockphoto

Betreibung

Der Online-Betreibungsschalter. Gut für Gläubiger, grausig für Schuldner.

Es ist schon bemerkenswert, was das digitale Zeitalter so alles an Neuerungen und Veränderungen bringt. Online-Shopping gehört zu den beliebtesten und häufigsten Internet-Aktivitäten der Konsumenten. Aber auch im behördlichen Bereich sind digitale Services auf dem Vormarsch. Bürgern und Bürgerinnen können auf den Kantonalportalen komfortable Online-Dienste ohne Behördengang nutzen – wie für die Abgabe oder Fristverlängerung der Steuererklärung, die Bestellung von Dokumenten oder Grundbuchauszüge. Seit Mitte Jahr steht Gläubigern der Betreibungsschalter zur Verfügung.

Jetzt kriegen Schuldner noch mehr Druck – und was bringt`s?

„Ist doch eigentlich egal, ob das Betreibungsverfahren nun auf normalem Postweg oder per Internet eingeleitet wird,“ mag mancher denken. „Zugestellt wird der Zahlungsbefehl sowieso vom Waibel oder Pöschtler.“ Das ist richtig, trifft die Sache aber nur zum Teil, wie ein Veetreter der Finanzsierungsfirmen meint. meint. Der Gläubiger holt für sich noch einen zeitlichen Vorsprung raus, weil er den Ablauf verkürzt. Denn er kann alle Formulare online ausfüllen, unterschreiben, hochladen und über den „SchKG-Briefkasten“ im Betreibungsschalter direkt an das zuständige Betreibungsamt oder Konkursamt versenden. Und der Schuldner? Nun, der muss den üblichen Weg einschlagen, will er einen Rechtsvorschlag erheben. Entweder per Post oder direkt mündlich bei Zustellung der Betreibung.

 

 

Finanzsanierer plädieren für digitale Servicegerechtigkeit!

Vor dem Internet sind alle gleich, heisst es. Jeder Konsument hat Zugang zu Informationen, Services und Tools, die für alle User gedacht sind. Er kann Abschlüsse, Bankgeschäfte und jetzt auch Amtsgänge in Echtzeit tätigen. Bequem von der Couch, unterwegs und rund um die Uhr. Nutzerfreundlichkeit ist das Schlagwort, das für immer neue digitale Innovations- und Angebotsschübe sorgt. Beim E-Commerce, Banking, aber auch bei Ämtern, Behörden und Ministerien. Doch nicht jedes Tool ist auch für jeden zugänglich. Das Gleichheitsprinzip des Internets sehen Konsumentenschützer und Finanzsanierer dort eingeschränkt, wo im Behördenbereich Tools, Apps und Services einer exklusiven Kundengruppe vorbehalten sind. Wie beim „Betreibungsschalter“ bzw. „SchKG Briefkasten“ für Gläubiger. Hier können diese ihre Betreibungsbegehren in Realtime ins Rollen und in die Zustellung an den Schuldner bringen – ohne grossen administrativen und zeitlichen Aufwand. „Die Betreibung per Internet spielt den Gläubigern ein weiteres Druckmittel zu – den Faktor Zeit, die Beschleunigung des Vorgangs. Die Zeitstrecke bis zur möglichen Pfändung wird nochmals verkürzt und setzt den Schuldner noch mehr unter Zugzwang.

Vor dem Internet sind alle gleich, heisst es. Jeder Konsument hat Zugang zu Informationen, Services und Tools, die für alle User gedacht sind…Doch nicht jedes Tool ist auch für jeden zugänglich.

Betreibung per Internet ist nicht gerade kundenfreundlich

Das Paradoxe an diesem Online-Service ist. Das Erzeugen von Zeitdruck bewirkt keine schnellere Zahlung, da der Schuldner nicht über die liquiden Mittel verfügt. Im Gegenteil begünstigt das nur Kurzschlusshandlungen. Nicht wenige versuchen, sich in dieser Situation Geld zu beschaffen, egal wie. Das Schuldenkonto wächst weiter und der Zahlungsdruck nimmt zu. Betreibung per Internet ist zwar ein komfortabler digitaler Service, aber keine Lösung für Schuldner.

Das Paradoxe an diesem Online-Service ist: „Das Erzeugen von Zeitdruck bewirkt keine schnellere Zahlung, da der Schuldner nicht über die liquiden Mittel verfügt,“ ist aus Richtung der Finanzsanierungsfirmen zu hören.

Nicht so schnell wie der Online-Briefkasten, aber wirkungsvoll – der Rechtsvorschlag

Manche Schuldner legen einen Rechtsvorschlag ein, um erst mal den Druck heraus zu nehmen, Zeit zu schinden oder das Verfahren in die Länge zu ziehen. Allerdings keine gute Lösung, wenn die Betreibung gerechtfertigt ist. Fair wäre es, der Schuldner könnte über das Portal seinen Rechtsvorschlag einlegen oder am besten gleich die Download-Vorlage interaktiv bearbeiten und rechtsgültig signieren. Mit dem digitalen „SchKG Briefkasten“ kann der Gläubiger das bereits tun und qualifiziert signierte Betreibungsbegehren inklusive Upload-Funktion für Beilagen nutzen. Der Schuldner muss weiterhin den konventionellen Weg beschreiten. Entweder erhebt er sofort beim Überbringer des Zahlungsbefehls oder innert 10 Tagen nach Zustellung des Zahlungsbefehles beim Betreibungsamt mündlich oder schriftlich einen Rechtsvorschlag gegen die Betreibung.

Fair wäre es, der Schuldner könnte über das Portal seinen Rechtsvorschlag einlegen oder am besten gleich die Download-Vorlage interaktiv bearbeiten und rechtsgültig signieren.

Mit heutigen Technologien lassen sich alle Prozesse des Kunden-Behörden-Dialogs abbilden. Warum also nicht auch einer für den Rechtsvorschlag?! So könnte der Schuldner auch digital über das Betreibungsamt dem Gläubiger direkt mitteilen, dass er die Forderung nicht anerkennt. Das Betreibungsverfahren ist damit vorerst gestoppt, der Gläubiger muss sich zwecks Weiterführung an ein Gericht wenden.

Der Online “Sanierungs-Briefkasten” für Schuldner

Die Finanzsanierung arbeitet an der Sollbruchstelle von Inkasso, Rechtsvorschlag und Schuldenbegleichung. An dieser komplexen Schnittstelle, wo Schuldner häufig den Kopf verlieren und anstatt eine konstruktive Lösung mit dem Gläubiger anzustreben, sich „irgendwie“ Geld beschaffen, gar nicht reagieren oder in einer Art Trotzreaktion einen Rechtsvorschlag erheben, setzt der Service der Unternehmungen für Finanzsanierung an. Die Finanzsanierung bedient sowohl das Interesse des Gläubigers als auch das des Schuldners. Sie befähigt ihn, offene Zahlungen und Forderungen zu begleichen, moderate monatliche Raten zur Restschuldentilgung zu tätigen, und sie nimmt den wirtschaftlichen und emotionalen Druck von ihm. Unternehmen wie die Finanz Gruppe Schweiz stellen digitale Dienste für Kunden bereit, mit denen sie schnell, direkt und zeitnah auf Inkassomassnahmen reagieren und eine Schulden- und Finanzsanierung aufsetzen können.

 

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