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Umfrage: Immer mehr Schweizer blicken in eine düstere Zukunft im Arbeitsleben

Eine aktuelle Studie der Beratungsfirma EY «Zukunft der Arbeit» hat zum Teil überraschende Ergebnisse geliefert. Denn obwohl die Mehrheit der Schweizer Arbeitnehmer mit ihrer jetzigen Anstellung zufrieden ist, sehen viele die Zukunft mit einer gewissen Sorge.

Für die meisten Schweizer Arbeitnehmer ist laut der Umfrage ein gutes Verhältnis zu den Arbeitskollegen und zum Vorgesetzten sowie die Anerkennung von erbrachten Leistungen besonders wichtig. Während vor allem jüngere und ältere Angestellte zufrieden mit ihrer aktuellen Anstellung sind und dieser auch in den nächsten Jahren noch nachgehen wollen, ist die Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen am unzufriedensten. Viele der Beschäftigten in diesem Alter blicken in eine ungewisse Zukunft und rechnen mit weniger Arbeitsplätzen.

Besonders zuversichtlich in die Zukunft blicken laut der Umfrage junge Männer mit Hochschulabschluss, die in den Städten leben. Sie sind überzeugt davon, dass Maschinen die Menschen nicht ersetzen können und sie selbst aktiv dazu beitragen, die Welt positiv zu verändern. Die Befragten in fortgeschrittenem Alter sind dagegen skeptischen und machen sich Sorgen um ihre Arbeitsplätze und darüber, dass Stress am Arbeitsplatz, lange Arbeitszeiten und eine hohe Arbeitsbelastung weiterhin zunehmen werden. 

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Kein Gewinn ohne Risiko bei den Anlagen heutzutage

Ein Ende der Tiefzinsphase ist nicht in Sicht, was grosse Auswirkungen auf die Renditemöglichkeiten von Anlegern hat. So bringen immer weniger Anlageklassen wirklichen Gewinn, ohne ein hohes Risiko einzugehen. 

Im letzten Jahr noch konnte man optimistisch sein und darauf hoffen, dass das Ende der Tiefzinsphase eingeleitet werde. Doch von wegen Zinswende: Die Ankündigungen der Notenbanken belehren uns aktuell eines Besseren und die Wende wurde rückgängig gemacht – mit gravierenden Folgen für die Anleger. Während Obligationen beispielsweise lange Zeit als attraktive Anlagen galten, weil sie garantierte Rendite abwarfen und mit vergleichsweise wenig Risiko verbunden sind. Seit vielen Jahren ist dies aber nicht mehr der Fall und man hat sich schon fast daran gewöhnt, dass zehnjährige Staatsanleihen nur noch Minusrendite abwerfen. Wer in der heutigen Zeit gewinnbringend Geld anlegen möchte, kommt an Aktien nicht vorbei. Doch nach wie vor scheuen sich viele Anleger wegen des höheren Risikos, in Anteilsscheine zu investieren. Eine Studie der Privatbank Pictet zeigt nun jedoch auf, dass Aktien im historischen Vergleich die Anlageklasse mit den höchsten Renditen sind. 

Renditen im Schnellvergleich

Die Analysten blickten bis ins Jahr 1926 zurück und stellten fest, dass die durchschnittliche Performance von Schweizer Aktien bei beachtlichen 7,64 Prozent pro Jahr liegt, was diese Anlageklasse zumindest historisch gesehen zur rentabelsten macht. Zum Vergleich: Im letzten Jahr betrug die Gesamtrendite auf Immobiliendirektanlagen rund 5,3 Prozent, bei Kassenobligationen waren es durchschnittlich lediglich 0,2 Prozent und die Unternehmensanleihen bewegen sich aktuell auf 0,13 Prozent, während es vor zehn Jahren noch 2,1 Prozent waren. Dies beweist, dass Aktien zumindest für langfristig denkende Anleger historisch gesehen die beste Wahl sind. Und je langfristiger man denkt, desto vernachlässigbarer wird das Risiko.

Was aber sicherlich immer noch der wichtigste Tipp für langfristigen Erfolg bleibt, ist es, sich nicht extrem zu verschulden, wenn man Aktien, Anleihen oder Immobilien zur Wertanlage kauft. Unsere Empfehlungen daher: Erst die eigenen Finanzen sanieren. Dann investieren.

Photo: Markus Spiske von Unsplash

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