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Geldsparen ohne Frust: So werden Sie mit Sparen reich

Wer langfristig sparen möchte, braucht nicht nur die richtige innere Einstellung, sondern auch viel Kraft, um den Konsum zu reduzieren und Geld effizient auf die Seite zu legen. Sparen ist nämlich nur mit relativ wenig Frustpotenzial möglich, wenn es zwar zu einer günstigeren oder geringeren Erlebnisqualität führt, nicht aber zu einem völligen Verzicht.

Nicht erst seit heute ist es problemlos möglich, mehr Geld auszugeben, als man mit seiner Arbeit verdient. Egal ob im Detailhandel oder beim Onlineshopping, bei zahlreichen Kaufgelegenheiten locken Kreditangebote, mit denen man seine Kaufkraft von morgen schon heute beziehen kann. Möchte man aber weniger ausgeben, als man effektiv verdient, ist dies ein ziemlich steiniger Weg, aber auch der einzige, auf welchem man sich mit einem durchschnittlichen Gehalt etwas Vermögen aufbauen kann. Sparen bedeutet nämlich zwangsweise auch Konsumverzicht. Nur der aufgeschobene Konsum schafft finanzielle Entlastung in der Zukunft.

Große Unterschiede bei Einkommen in der Schweiz

Die Ausganglage in Schweizer Haushalten könnte jedoch unterschiedlicher nicht sein. Die Haushaltsbudgeterhebung von 2017 zeigt nämlich, dass fast die Hälfte der Schweizer Haushalte kaum genügend Erwerbseinkommen hat, um neben den täglichen Ausgaben noch etwas auf die Seite zu legen. Beim Geldsparen geht es in erster Linie darum, das verdiente Geld restriktiver auszugeben, sich also nicht das zu leisten, was man sich theoretisch leisten könnte, sondern noch etwas weniger. Naturgemäss gelingt dies natürlich den oberen und mittleren Einkommensklassen besser als den unteren. Zusätzlich muss man sich in einer Welt, deren globale Verschuldung rund das Vierfache ihrer Wirtschaftsleistung beträgt, bewusst gegen diesen Trend stellen, die eigene Zukunft unter einem Schuldenberg zu begraben.

Kleiner Verzicht baut sichere Rücklage auf

Statt eines modernen und teuren Autos deutscher Luxusklasse erwirbt man stattdessen vielleicht lieber ein schlichteres Gefährt von Toyota oder setzt auf Carsharing und die öffentlichen Verkehrsmittel, erfreut sich dafür aber am verbliebenen Kontoguthaben. Bei der Urlaubsplanung könnte man durch die eigene Zusammenstellung eines sonst als Pauschalangebot verkauften Pakets aus Flug und Hotel mögliches Sparpotenzial ausnutzen, muss aber für die Planung einige Stunden seiner Freizeit opfern. Oder man ersetzt die Flugreise nach Übersee gleich mit einem Camping-Urlaub oder Wanderferien in den Schweizer Bergen.

Die Anwendung solcher Sparpotenziale ist mit nur kleinem Frust bereits möglich, wenn sie zwar zu einer geringeren Erlebnisqualität, nicht aber vollständigem Verzicht führt. Das gesparte Geld lässt sich als sichere Rücklage für künftige Ausgaben oder als finanzielle Sicherheit nutzen. Dabei sollte einem jedoch auch bewusst sein, dass es sich um einen finanziellen Marathon handelt, den man nicht von heute auf morgen vollziehen kann. Im besten Fall gewöhnt man sich das entsprechende Konsumverhalten an, welches sich auch problemlos über mehrere Jahre und ohne grosse Unterbrechungen oder Ausnahmen durchhalten lässt. Denn erst diese Ausdauer sorgt für den finanziellen Erfolg, längerfristig Geld auf die hohe Kante zu legen – und macht ihn gleichzeitig aber auch schwer erreichbar und für manche fast unmöglich. 


Wer heute verschuldet ist, braucht oft nur einen kleinen Schubs und die richtigen Berater. Schuldnerberatung ist meist der erste, wichtige Schritt. Wir haben hier die wichtigsten Adressen für Sie zusammengestellt.

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Bonität Konsumentenschutz Schulden

Ältere Menschen fühlen sich bei der Stellensuche benachteiligt – Altersarmut droht

Zu den wichtigsten Sorgen älterer Menschen in der Schweiz zählen die Gesundheitsversorgung und der Arbeitsmarkt.

Zwar fühlt sich ein grosser Teil der älteren Bevölkerung in der Schweiz wegen ihres Alters nicht stigmatisiert. Eine veröffentlichte Untersuchung zum Tag des Alters zeigt aber, dass sich ältere Menschen am ehesten bei der Stellensuche benachteiligt fühlen. Aus der kürzlich veröffentlichten Untersuchung der Pro Senectute geht hervor, dass sich die Mehrheit der älteren Menschen im Alltag weder bevor- noch benachteiligt fühlt, was Präsidentin Ursula Koch als Errungenschaft ansieht.

Die letzten 10 Berufsjahre verhindern Altersarmut

Es gibt aber auch eine Kehrseite: Immerhin 14 Prozent fühlen sich bei der Stellensuche aufgrund ihres Alters benachteiligt, was hochgerechnet knapp 800’000 Personen entspricht. Pro Senectute bezeichnet diese Zahlen als alarmierend, denn das Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess in den letzten zehn Berufsjahren erhöhe das Risiko, im Pensionsalter von Altersarmut betroffen zu sein. Diese könnte aber durch intensiveres Durchleuchten der Finanzen abfederbar sein, meinen Experten der Harow AG in der Schweiz.

Ältere fühlen sich nicht ernst genommen bei Gesundheitsthemen

Auch die Gesundheitsversorgung ist ein Problem, wo sich 11 Prozent der Befragten aufgrund ihres Alters benachteiligt fühlen. Sie fühlen sich etwa bei Diagnosen, Behandlung und Rehabilitation nicht ernst genommen oder haben das Gefühl, ihnen würden Behandlungen wegen des Alters vorenthalten.

Die Basis der repräsentativen Studie sind 1311 Telefoninterviews, die vom gfs Zürich im Auftrag der Pro Senectute vom 20. März bis 23. April 2019 durchgeführt wurden. Das Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob sich Menschen in der Schweiz aufgrund ihres Alters benachteiligt fühlen. 


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